:: Hurra, hurra, der Dipl. Ing. ist da!
Der heutige Tag fing schon recht komisch an. Die Diplomarbeit hatte ich vor 2 Wochen eingereicht. Heute war der große Tag der Entscheidung. Ich musste meine Abschlusspräsentation über das ausgearbeitete Thema “Analyse der Koppellenkerhinterachse auf Basis eines mechanischen Ersatzmodells” in Zusammenarbeit mit der Benteler Automobiltechnik an der Uni halten.
Während des Brötchen essen in der neuen Wohnung
las ich noch einen Abschnitt aus “Licht für den Weg” von William McDonald und besprach den Tag mit meinen Herrn. In der Stillen Zeit ging es um einen Mann des AT in der Bibel, der sich vor allem Unannehmlichen fernhielt und ohne Schwierigkeiten versuchte, sein Leben bequem zu meistern. Sein Problem war aber, dass Gott ihn nicht formen konnte. Das ständige Bewusstsein der Abhängigkeit von dem himmlischen Vater kam erst gar nicht auf.
Ok. dachte ich, alles schon und gut und betete. “Herr, lass mich auch Dinge annehmen, die nicht so toll sind.” Gesagt, getan. Auf dem Weg von Benhausen Richtung Uni fing der Wagen plötzlich an zu stottern mit dem Ergebnis, dass ich liegen blieb. “Herr, warum heute beim dem Vortrag?” Gott sei Dank wurde ich noch rechtzeitig von meinem Schwiegerpapa zur Uni gebracht.
Auf jeden Fall lief dann trotzdem alles sehr gut und mittags durfte ich als Diplom-Ingenieur des Maschinenbaus mit den Professoren in der Mensa essen gehen.
Gott sei Dank!
Ok, das Auto muss jetzt heile gemacht werden. Aber mit Gott passiert halt nichts unvorhergesehen.


